Was ist Snowkiten?
Ganz im Stillen hat sich in den letzten Jahren diese neue Sportart entwickelt. Mit Ski oder Snowboard an den Füssen lassen sich die Snowkiter von einem grossen Lenkdrachen (Kite) mit Hilfe der Windkraft über verschneite Wiesen ziehen oder fliegen Pulverschneehänge hoch. Diese Wintersportart ist zweifellos die dynamischste und aufregendste überhaupt! Snowkiten erweitert das Spektrum des Wintersports um ein einzigartiges Erlebnis: Man fährt nicht nur mehr talwärts, sondern kann mit Hilfe eines Kites sogar bergauf fahren.
Ist Snowkiten einfacher als Kitesurfen?
Auf Schnee kann man stehen, was die Abläufe im Vergleich zum Kitesurfen natürlich enorm vereinfacht. Das bedeutet, dass man die Technik und die Beherrschung des Kites schnell erlernt. Vor allem kannst du überall anhalten, ohne dabei gleich unterzutauchen. Da der Widerstand auf Schnee geringer ist als auf Wasser, kann man auch schon bei weniger Wind loslegen. Der gesamte Lernprozess ist auch deshalb einfacher, weil man weniger Kraft und Energie benötigt, um sich fortzubewegen.
Ski oder Snowboard?
Wähle das, was dir am meisten Spaß macht. Für Anfänger sind meist Ski besser geeignet, da man sich leichter fortbewegen kann. Wie auch immer, wenn man das Kiten richtig raus hat, dann kann man alles was rutscht dafür verwenden.
Welche Möglichkeiten gibt es um diesen Sport zu entdecken?
Snowkiten kann man eigentlich überall, wo es Schnee gibt. Alles was du benötigst ist ein Schneefeld frei von Straßen, Stromleitungen und Häusern, und schon kann es losgehen. Hier auf dem Simplon Pass herrschen optimale Bedingungen. In einem Einführungs-, Grundkurs oder 2 Tages-Kurs der Swiss Snowkiting School bekommst du einen guten Einblick in diesen neuen Sport.
Wie lange braucht man, um Snowkiten zu lernen?
Der Einsteiger hat unter fachkundiger Anleitung bereits nach wenigen Stunden die ersten Erfolgserlebnisse. Die Möglichkeiten des Snowkitens reichen vom gemütlichen Cruisen durch Pulverschnee bis hin zu extremen Freestyle Tricks mit Highspeed und akrobatischen Sprüngen. Bis man allerdings Sprünge und Tricks beherrscht, muss man kräftig üben.
Kitesurfing
Was ist Kitesurfing?
Angepowert durch die Windkraft wirst du anhand eines Kites und mit
einem Brett an den Füssen übers Wasser gezogen. Mit der „Bar“ steuerst
du den Kite und durch das Bewegen des Kites wird die Zugkraft
hergestellt: Du wirst aus dem Wasser gezogen und beginnst auf dem Brett
zu gleiten. Das Kiteboard ist ähnlich wie ein Wakebord, nur bist du mit
den Füssen nicht fest verbunden damit, sondern kannst dich jederzeit
aus den Schlaufen befreien.
Faszinierend am Kitesurfen ist natürlich das Springen: Durch die
Zugkraft des Kites nach oben (Lift) wird einem beim Springen ein Gefühl
der Schwebe vermittelt.
Auch Springen kann jeder lernen. Dank des Lifts geht alles etwas
langsamer, und somit ist es zu Beginn relativ einfach, die Sprünge zu
kontrollieren.
Ist Kitesurfen gefährlich?
Kitesurfen ist keine gefährliche Sportart, doch es gibt wichtige
Sicherheitsregeln, die beachtet werden müssen. Deshalb sollte jeder
Einsteiger einen mindestens zweitägigen Kitesurf-Kurs besuchen, um sich
mit den wichtigsten Kitesurf-Basics vertraut zu machen. So ist ein
sicherer und schneller Einstieg in den Sport garantiert.
Die Kites sind heutzutage mit einem funktionellen
Sicherheits-System ausgestattet. Der Kiter hat jederzeit die
Möglichkeit, sich über einen einfachen Handgriff vom Kite zu trennen
oder von diesem den kompletten Druck zu nehmen. In der Schulung beginnt
man mit kleinen Kites, mit zunehmendem Können werden Kites bis zu 14m²
Fläche eingesetzt. Dies ist natürlich auch von der Windstärke abhängig.
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